1. Hilfe-Projekttag Klasse 4b
Am 23.04.2026 haben wir in unserer Klasse einen 1. Hilfe-Tag gemacht. Dafür war der Mann von Frau Schell bei uns zu Besuch und hat uns viele wichtige Dinge beigebracht, die man in einem Notfall tun muss. Als erstes haben wir zwei goldene Regeln besprochen: Man muss Ruhe bewahren und sich nicht selbst in Gefahr bringen.
Wenn man eine bewusstlose Person findet, soll man sie als erstes ansprechen. Wenn sie nicht ansprechbar ist, ruft man den Rettungsdienst mit der 112, kniet sich dann ganz dicht neben die Person und überprüft, ob sie noch atmet. Dazu muss man sein Ohr über den Mund der Person halten und auf deren Brustkorb schauen. Das haben wir auch in der Klasse geübt. Wir haben so getan, als wäre Bruno zusammengebrochen und Julian musste schnell die Rettung anrufen.
Als nächstes haben wir gelernt, wie man einen Menschen in die stabile Seitenlage legt. Das muss man nämlich machen, wenn die Person noch atmet. Und dann kann man warten, bis der Krankenwagen kommt.
Wenn er aber nicht mehr atmet, weil er z.B. einen Herzstillstand hat, darf er nicht in die stabile Seitenlage gebracht werden, weil er sonst stirbt. Dann muss man ihn wiederbeleben. Dafür hat Herr Schell mehrere Übungspuppen gebastelt. Er hat T-Shirts mit Zeitungspapier ausgestopft und als Herz eine kleine leere Plastikflasche in die Mitte getan. Auf der Flasche haben wir die Herzdruckmassage geübt. Zu dem Lied „Staying alive“ haben wir gedrückt. Ich weiß jetzt auch, wie ich meine Hände am besten auflegen muss, damit ich den richtigen Druck ausüben kann. Am besten ist es, wenn man sich mit einer anderen Person abwechseln kann oder jemand einen Defibrillator holen kann. Wo der in unserer Schule hängt und wie so ein Gerät funktioniert haben wir uns auch angesehen.
Zum Schluss haben wir noch gelernt, wie man einen Druckverband anlegt, wenn mal jemand ganz stark blutet. Mika und ich haben uns auch verbunden, um zu üben. Ich habe meinen Verband bis abends angelassen. Der Erste-Hilfe-Tag war super cool und ich hoffe, dass es so etwas am DBG auch mal gibt.
(von Moritz, Simon, Freya, Julian)